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Unsere Leistungen

Wir nutzen in unserer Praxis das RIS/PACS. Das ist die Bezeichnung für ein spezielles Programm zur digitalen Bildverarbeitung und Kommunikation. Dadurch sind die Abläufe in unserer Praxis optimiert. Alle Arbeitsplätze, von der Anmeldung bis zum Schreibbüro, sind untereinander vernetzt.


Über die Teleradiologie sind wir in Kooperation mit den folgenden Medizinischen Einrichtungen vernetzt:

Kreiskrankenhaus Demmin
Klinikum Karlsburg / Herz- und Diabeteszentrum Mecklenburg-Vorpommern
DRK-Krankenhaus Teterow gGmbH
Universitätsmedizin Greifswald

Diese Praxis ist seit 2006 im Rahmen des Mammographie - Screenings in Mecklenburg-Vorpommern eine Mammographie-Einheit.

Diagnostische Verfahren

Die Röntgendiagnostik erfolgt in den Räumen in der Praxis in der Bleicherstraße.
Dort finden Sie auch die Patienten-Anmeldung.


Vor Untersuchungen am Computertomographen, Magnetresonanztomographen und vor Angiographien führt der Arzt ein Aufklärungsgespräch mit Ihnen, wo Einzelheiten besprochen und Ihre Fragen geklärt werden.

Bitte bringen Sie zum Termin Ihre Vorbefunde, Voraufnahmen und die aktuellen Blutwerte (vor allem den Kreatinin- und TSH-Wert) mit.

Drei Stunden vor einer geplanten CT-Untersuchung und Angiografie sollten Sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen!

Digitales Röntgen

Es gibt in der Radiologie ein modernes Verfahren, die Röntgenaufnahmen zu digitalisieren. Voraussetzung sind ein Radiologieinformationssystem (RIS) und eine digitale Bildarchivierung (PACS).

Wie bei herkömmlichen Röntgenbildern benötigt man für die Digitalen Röntgenbilder Röntgenstrahlung aus einer Röntgenröhre. Ein elektronischer Detektor ersetzt den Film in der Kassette. Die überzeugenden Vorteile sind die bessere Nachbearbeitung sowie die meist geringere Strahlenbelastung für den Patienten. Herkömmliche Röntgenbilder mußten nach der Aufnahme entwickelt werden. Der Einsatz von Chemikalien war notwendig. Dank der digitalen Radiologie sind die Bilder sofort verfügbar. Auf jedem PC des RIS/PACS hat der Radiologe direkt nach der Röntgenuntersuchung Zugriff auf das Röntgenbild, kann es ohne erneutes Röntgen problemlos vervielfältigen. An der Workstation erfolgt die digitale Nachbearbeitung, was Wiederholungsaufnahmen unnötig macht. Die Aufnahmen werden unverändert indikationsgerecht vorgenommen und selbstverständlich organbezogen eingeblendet.

Für die Röntgenaufnahmen von Kopf, Nasennebenhöhlen, Lunge, Bauchübersicht und Knochen bedarf es keiner weiteren Vorbereitung.

Sollen Bewegungsabläufe - z.B. an der Speiseröhre - erfaßt werden, bietet sich die digitale Durchleuchtung an. Eine Bildverstärkerkette mit einem Monitor übernimmt heutzutage die Funktion des Bildes auf der Filmkassette. Zur Dokumentation kann man relevante statische Bilder anfertigen. Bei Untersuchungen des Verdauungstraktes und der Nieren wird eine zusätzliche orale bzw. intravenöse Kontrastmittelgabe (KM) erforderlich.


An Durchleuchtungen führen wir folgende Untersuchungen durch:

Speiseröhre (Ösophagus-Passage)
Magen-Darm-Passage (MDP)
Colon-Kontrasteinlauf
Defäkographie
Ausscheidungsurogramm (ivU)
Thrombosediagnostik (Phlebografie)

Computertomografie

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes Schnittbildverfahren auf der Grundlage von Röntgenstrahlung. Wir arbeiten mit einem Spiral-CT. Der auf dem CT-Tisch gelagerte Patient fährt bei kontinuierlichem Tischvorschub in die sognannte Gantry. In dieser bewegt sich eine Röntgenröhre auf einer Kreisbahn um den Patienten herum, sendet einen schmalen Röntgenstrahl aus, der den Körper durchdringt und je nach Gewebedichte abgeschwächt wird. Gegenüber der Röntgenröhre befinden sich Detektoren, die die jeweilige Schwächung der Strahlung messen und in Form von Grauwerten (Hounsfield-Einheiten) als Bild am Computer sichtbar machen. An Hand des Datenmaterials errechnet der Computer Querschnittsbilder der untersuchten Körperregion oder aus den Volumendaten entsprechend dreidimensionale Bilder. Die Aufnahmen zeigen die Lagebeziehung der inneren Organe zueinander und somit auch überlagerungsfrei die Lokalisation von krankhaften Prozessen. Die CT ist eine wichtige Untersuchung zur Festlegung der geeigneten Therapieform.


Eine Computertomografie führen wir in folgenden Regionen durch:


Schädel
Thorax
Abdomen
Becken
Skelett
Knochendichtemessung (an der Wirbelsäule)


Vorbereitung und Durchführung der CT:

Vor der Computertomographie erfolgt ein Aufklärungsgespräch mit dem Arzt, der Sie über etwaige Risiken und Komplikationen informiert. Bitte bringen Sie zum CT-Termin Ihre Vorbefunde, Voraufnahmen und die aktuellen Blutwerte (vor allem den Kreatinin- und TSH-Wert) mit. Drei Stunden vor Ihrem Termin sollten Sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Für die Untersuchung des Magen-Darm-Traktes und der Beckenorgane bekommen Sie etwa 2 Std. vorher bis zu 1 Liter mit Kontrastmittel angereicherte Flüssigkeit zu trinken.

Bestimmte Fragestellungen erfordern die zusätzliche Gabe von Kontrastmittel über eine Vene, die dann unmittelbar vor der Untersuchung vorgenommen wird. Bei der CT im Brust- und Bauchraum werden Atemkommandos gegeben, die Sie nach Möglichkeit befolgen sollten.

Die eigentliche Untersuchungszeit beträgt am Spiral-CT maximal 10 - 15 Minuten.

MagnetresonanztomografieMRT

Die Magnetresonanztomographie, auch Kernspin-Tomographie genannt, ist ein modernes Schnittbildverfahren auf der Grundlage von Magnetfeldern und Radiowellen. Die Gewebe werden durch die Radiowellen im Magnetfeld angeregt und senden je nach Wassergehalt unterschiedliche Signale, die dann im Computer berechnet und zu Bildern zusammengesetzt werden. Mit dieser modernen Methode lassen sich die verschiedenen Gewebe sehr detailreich darstellen. Vor allem bei der Weichteil-Diagnostik, so z.B. den Bandläsionen (Schäden) in den Gelenken, hat die MRT große Fortschritte gebracht. Jede Körperregion kann in beliebiger Richtung geschichtet werden, Rekonstruktionen wie bei der Computertomographie entfallen somit. Zur Beurteilung der Aktivität von erfassten unklaren Prozessen kann die intravenöse Gabe eines speziell für die MRT entwickelten Kontrastmittels (Gadolinuim) notwendig werden. Der Krach während der Untersuchung wird durch die mechanische Schaltung der Spulen im Gerät verursacht.


Die Magnetresonanztomografie wird in folgenden Körperabschnitten eingesetzt:

Schädel
Thorax, Abdomen und Becken
Wirbelsäule (WS) und Gelenke
MR-Angiographie aller Körperregionen
MR-Mammografie


Vorbereitung und Durchführung der MRT:

Keine Angst vor der "engen" Röhre! Unser MR-Tomograph verfügt über einen 70 cm großen Tunnel, was außergewöhnlich weit ist. Obendrein sorgt eine Klimaanlage für ständige Frischluftzufuhr. Das Gerät ist außerdem sehr leise.
Falls Sie dennoch Platzangst bekommen, kann ein Beruhigungsmittel gespritzt oder als Tablette gereicht werden, was allerdings die Fahrtauglichkeit beeinträchtigt. Deshalb wäre es gut, wenn Sie sich zur MRT-Untersuchung bringen lassen würden.

Vor der Untersuchung führt der Arzt ein Aufklärungsgespräch mit Ihnen, wo Einzelheiten besprochen und Ihre Fragen geklärt werden. Bitte lassen Sie alle Metallteile (Schlüssel, Taschenmesser, Feuerzeug etc.) sowie die Geldbörse mit Checkkarte in der Kabine.

Herzschrittmacherträger legen dem Arzt bitte vor der Untersuchung ihren Schrittmacherausweis vor. Bei älteren Implantaten könnte es durch die Magnetfelder zu Funktionsstörungen des Schrittmachers kommen.

Eine MRT-Untersuchung dauert etwa 20 Minuten, Sie müssen möglichst ruhig und bequem liegen. Bei dieser Untersuchung sind viele Bilder zu berechnen, der Arzt braucht für die Befundung entsprechend einige Zeit. Diese müssen Sie unbedingt mit einplanen, falls Sie ein Arztgespräch mit sofortiger Auswertung wünschen.

Digitale Mammografie

Das digitale Vollfeldmammographiesystem (FFDM) Selenia zeichnet sich durch hohe räumliche Auflösung bei optimaler Kontrastwiedergabe und minimaler Dosis aus.

Durch ein patentiertes, wabenförmiges Streustrahlenraster ohne Füllmaterial und den Detektor aus amorphem Selen ergeben sich eine bessere Dosiseffektivität und Kontrastwiedergabe als beim herkömmlichen Film. Trotz des großen Detektors (24 x 29 cm) ist die Positionierung kleiner Brüste in der 45 Grad oblique Projektion durch patentierte, seitlich verschiebbare Kompressionsplatten bei automatischer Einblendung optimal.

Es wurde von der EUREF ausgezeichnet für beste Bildqualität bei geringster Dosis.

Jede Frau wird in meiner Praxis vor der Mammographie vom Radiologen untersucht. Bei Bedarf schließt sich eine ergänzende Mamma-Sonographie an.

In dieser Praxis werden ca 4000 Mammographien pro Jahr durchgeführt.
Seit 2000 nehme ich an der Qualitätskontrolle teil.
Seit 2006 ist diese Radiologenpraxis im Rahmen des Mammographie-Screenings in Mecklenburg-Vorpommern eine Mammographie-Einheit.

Die Mammographie in Verbindung mit der Sonographie ist eine wertvolle Methode, um erhobene Tastbefunde zu klären.


Eine Untersuchung der Brust sollte unbedingt erfolgen bei:

einem von Ihnen getasteten Knoten
Absonderungen aus der Mamille
(ein- oder beidseitig, bernsteinfarben oder blutig)
starken Mißempfindungen (zyklusunabhängig)
örtlicher Rötung oder Schwellung

Sonografie

Die Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) ist ungefährlich und für Sie generell körperlich wenig belastend. Auf die zu untersuchende Körperregion wird ein hautfreundliches wohltemperiertes Gel, das Kopplergel, aufgetragen, auf dem dann der Schallkopf unter leichtem Druck hin- und herbewegt wird. Die für die einzelnen Organe eingesetzten Schallköpfe haben unterschiedliche Frequenzen, um die optimale Reichweite zu erreichen. Für die Untersuchung der Schilddrüse oder Brust müssen Sie nicht vorbereitet werden. Jedoch empfiehlt es sich für die Untersuchung der inneren Organe (Bauchspeicheldrüse, Lymphknoten an der Körperschlagader oder Nieren und Nebennieren) sehr, im Vorfeld auf blähende Speisen zu verzichten. Vermehrte Darmluft verhindert die Beurteilbarkeit z.B. der Lymphknotenstationen im Bauchraum.


Mit Hilfe des Ultraschalles untersuchen wir folgende Organe und Regionen:

Schilddrüse
Brust (einschließlich Ultraschall-gestützter Punktionen und Biopsien)
Bauchorgane
Gefäßdopplersonographie
cw-Doppler und farbcodierte Duplexsonographie der extracraniellen hirnversorgenden Arterien
cw-Doppler der Becken-Beinarterien

Gefäßdiagnostik

Sie erfolgt in unserer Praxis mittels MRT, CT oder der Doppler-Sonographie.
Unsere Praxis besitzt hinsichtlich der Gefäßdiagnostik eine hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung.
Sollte eine Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) erforderlich werden, wird diese unter stationären Bedingungen im Klinikum Karlsburg durchgeführt. Dem geht stets ein Aufklärungsgespräch mit dem untersuchenden Arzt voraus. Dieses erfolgt in der Praxis.

Sie müssen die aktuellen Blut- und Gerinnungswerte (Kreatinin, TSH, Quick und PTT) mitbringen, diese kann der überweisende Arzt am Vortag abnehmen. Bitte denken Sie auch daran, Vorbefunde und Voraufnahmen zur Untersuchung mitzubringen.


Angiografien führen wir folgende durch:

Arteriografie (Untersuchung der Arterien)
Phlebografie (Untersuchung der Venen)
Die Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)


Die Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ...

... ist die Röntgenmethode für die Arterien. Bei diesem Verfahren werden die Gefäße nativ (leer, so im Bild nicht sichtbar) und nach Kontrastmittel-Gabe (KM-Füllung) aufgenommen, im Computer digitalisiert und die Nativbilder von den KM-Bildern subtrahiert (abgezogen). Übrig bleiben dann die gut kontrastierten, mit KM gefüllten Blutgefäße. Es lassen sich so alle Gefäßregionen vom Kopf bis Fuß erfassen. Die DSA wird u.a. zur Planung im Rahmen der OP-Vorbereitung durchgeführt, um das Ausmaß der Gefäßstenose (Enge) darzustellen. Sie wird z.B. auch bei der Diagnostik des Bluthochdruckes eingesetzt, hier muß eine Verengung der Nierengefäße als mögliche Ursache ausgeschlossen werden.

Untersuchungsablauf:
Nach Legen einer Lokalanästhesie über der Einstichstelle wird eine Arterie in der Leistenbeuge {Arteria femoralis} oder der Ellenbeuge {Arteria brachialis} mit einer dünnen Nadel punktiert und durch diese dann ein feiner flexibler Katheter (Schlauch) bis zur interessierenden Körperregion vorgeschoben. Das Kontrastmittel (KM) gibt der Arzt unter Durchleuchtung gezielt in die zu untersuchende Arterie. Eine DAS-Untersuchung dauert je nach Fragestellung bis zu 40 Minuten. Im Anschluß an die Angiographie wird der Katheter wieder entfernt, die Punktionsstelle für ca 15 Min. abgedrückt und anschließend ein Druckverband angelegt (Verhinderung einer Nachblutung!), der mindestens 12 Stunden liegen bleiben muß. Sie dürfen in diesen Stunden möglichst nur flach liegen und sich nicht belasten.


Phlebografien ...

...sind meist in der Akutdiagnostik erforderlich, somit jederzeit und ohne Termin möglich. Der Radiologe soll mit dieser Untersuchung Entzündungen oder Verschlüsse {Thrombosen} nachweisen. Für diese Untersuchung müssen Sie ca 15 Minuten einplanen.

Untersuchungsablauf:
Die Darstellung der tiefen Venen im erkrankten Bein oder Arm erfolgt durch Punktion einer peripheren Vene am Fuß- bzw. Handrücken. Das geschieht nach Anlegen eines Stau-Riemens oberhalb der Punktionsstelle (Knöchel, Handgelenk). Die Stauung bleibt im ersten Abschnitt der Untersuchung liegen, damit das Kontrastmittel nicht im oberflächlichen Venennetz versickert. Nach der KM-Injektion wird unter Durchleuchtung gezielt jeder Körperabschnitt bis zur Bauchvene bzw. Herzregion untersucht, wobei Arm oder Bein jeweils zusätzlich zur normalen Lagerung leicht gedreht 2. Ebene) werden.

Die Dokumentation der Befunde erfolgt durch Röntgenaufnahmen.

Therapheutische Verfahren

CT-gestützte Schmerztherapie an der Lendenwirbelsäule
Dazu müssen Sie eine Überweisung Ihres Schmerztherapeuten vorlegen.

Spezielle Verfahren

MR-Mammografie
MR-Dünndarm-Diagnostik
Prostata-Becken-MR
Niedrig-Dosis-CT der Lunge
Knochendichtemessung
MR- und CT-Angiografie der Gefäße
Defäkografie

Praxisinformationen

Aktuelles Kontakt Anfahrt

Praxiskontakt

Bleicherstraße 1
17109 Demmin
Telefon: 0 39 98 /43 36 65

Zu Röntgenuntersuchungen können Sie täglich ohne Termin kommen.

Dr. med Kairies & Rosenbaum - Gemineschaftspraxis für radiologische Diagnostik

Praxisanschrift

Bleicherstraße 1
17109 Demmin


Telefon: 039 98 43 36 65
kontakt@radiologie-kairies-rosenbaum.de

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